Die neueste Studie des Software- und Beratungshauses Epoq bestätigt eine alarmierende Tendenz im Onlinehandel. Die Studie ergab, dass den deutschen Webshops jährlich zwischen 500 Millionen und eine Milliarde Umsatz durch Kaufabbrecher verloren gehen.
Für diese Studie wurden 100 Marketing-Verantwortliche befragt, welche diese hohe Schadensbilanz mit über 43 Prozent für die Branche angaben. Um diese hohen Verluste zu mininieren, setzt man verstärkt auf Onlinemarketing-Maßnahmen. Dies bestätige nicht nur die Studie. Dabei wird man sich vor allen Dingen auf intelligente Web-2.0-Technologienen stützen, meinen zwei Drittel der befragten Experten.
"Softwarelosungen, die im Vorfeld erkennen, ob ein Webshop-Besucher den aktuellen Kaufvorgang abbrechen wird, konnen den Webshops helfen, die Abbruchquote zu verringern", verdeutlicht der Epoq-Geschäftsführer Thorsten Mühling. "Ist ein solcher Kaufabbruch potentiell zu erwarten, bedarf es eines intelligenten Empfehlungsservices, welcher automatisiert einen geeigneten Kaufanreiz vorschlägt."
77 Prozent der Marketingexperten prophezeien dem Web 2.0 eine glänzende Zukunft. Schon jetzt hat seine Bedeutung in der Werbewirtschaft zugenommen und dieser Trend wird anhalten. Man geht davon aus, dass 2011 bei über der Hälfte der Onlinemarketing-Maßnahmen in Deutschland Web-2.0-Technoglogien eingesetzt werden. Dennoch ist das Web 2.0 nicht die einzige Onlinemarketing-Maßnahme, auch die Suchmaschinenoptimierung (56 Prozent), der elektronische Newsletter (54 Prozent), das E-Mail-Marketing (52 Prozent) und die Online-Pressearbeit (44 Prozent) werden laut den in der Studie von Epoq befragten Experten immer wichtiger. Durch diese Onlinemarketing-Maßnahmen konnten die Kunden verstärkt an die jeweiligen Onlineshops gebunden werden und so würde es schließlich zu weniger Kaufabbrechungen kommen.
Quelle: www.internetworld.de


